Swö kollektivvertrag gehalt

Gegen den Geschäftsführer, der für die Verletzung oder Nichterfüllung der Verpflichtungen aus dem Tarifvertrag verantwortlich ist. Im Tarifvertrag werden insbesondere Querverbindlichkeiten der Parteien zur Regulierung der Produktions-, Beschäftigungs-, Sozial- und Wirtschaftsbeziehungen festgelegt: Theoretisch bezieht sich dieser Artikel auf verschiedene Literaturstränge, darunter historischer Institutionalismus, soziologischer Neoinstitutionalismus und bourdieussche Ansätze, die zu der lebhaften Debatte über die Bahnen des institutionellen Wandels und der Kontinuität beigetragen haben. In den letzten Jahren haben sich zwei wichtige konzeptionelle Innovationen entwickelt und in diesen wissenschaftlichen Analysen verbreitet. Die erste Entwicklung erklärt den institutionellen Wandel, indem die endogene Kräfte wie institutionelles Unternehmertum anstelle der exogenen Schocks oder Umweltverschiebungen hervorgehoben werden (Streeck und Thelen 2005; Zietsma und Lawrence 2010). Die zweite Innovation erfordert eine konfliktorientiertere und machtsensiblere Analyse des institutionellen Wandels und der Kontinuitäten (Mahoney und Thelen 2010; Kluttz und Fligstein 2016). Diese theoretischen Innovationen stellen traditionelle, länderübergreifende Vergleiche vor, die von vielen Forschern in den Arbeitsbeziehungen, der Sozialstaatsforschung und der politischen Ökonomie eingesetzt werden. Mit bemerkenswerten Ausnahmen (Anner et al. 2006; Marginson 2016) haben diese Gelehrten dazu tendiert, in konventionellen räumlichen “Containern” wie dem Nationalstaat zu bleiben oder die wirtschaftlichen und politischen Auswirkungen der Globalisierung und Europäisierung auf bestimmte nationale Kapitalismus untersucht haben. So konzentrieren sich die institutionellen Ansätze in den Arbeitsbeziehungen und der politischen Wirtschaftsforschung seit den 1980er Jahren darauf, ob der gegenwärtige Marktdruck eine Konvergenz des nationalen Kapitalismus hin zu einem liberalen Modell antreibt (Marginson und Sisson 2006; Thelen 2012). Wissenschaftler des vergleichenden Institutionalismus gehen im Allgemeinen davon aus, dass die Marktinternationalisierung oder die europäische Liberalisierungspolitik die nationalen Varianten des Kapitalismus nicht vollständig abgeflacht hat. Stattdessen spielen unterschiedliche institutionelle Bahnen und damit Pfadabhängigkeiten eine Rolle bei der Gestaltung der Reaktionen nationaler Akteure wie Gewerkschaften, Arbeitgeber und Akteure der öffentlichen Politik auf diese Herausforderungen (Traxler et al. 2001; Gumbrell-McCormick und Hyman 2013). Der Hauptfokus auf Vergleiche nationaler Systeme kann dadurch gerechtfertigt werden, dass Nationalstaaten nach wie vor die Arbeitsverhältnisse, den Arbeitsmarkt und die Sozialstaatsregelungen weitgehend prägen; Kämpfe um Kontinuität und Wandel finden vor allem in nationalen Arenen statt.

Dieser Artikel soll jedoch zeigen, dass selbst soziale Bereiche (z. B. Tarifverhandlungen im Sozialen Dienst), die fest auf einer Skala etabliert sind, nicht vollständig verstanden werden können, ohne ihre Wechselbeziehungen und Wechselbeziehungen zu politischen, wirtschaftlichen und sozialen Ordnungen unterschiedlicher Größenordnungen, wie der lokalen, regionalen oder transnationalen Ebene, zu berücksichtigen. Daher können Die Faktoren des Wandels in den Lohnbildungseinrichtungen nicht von vornherein auf einer bestimmten räumlichen Skala erwartet werden, sondern ihre Identifizierung erfordert theoretische und methodische Offenheit (Fibich et al.